IWL TR Troll 1 - Februar

Der Nachfolger des Verkaufschlagers SR 59 Berlin wurde der TR Troll1, wobei TR für Tourenroller steht.











Das Herzstück ist wie auch im Berlin ein 143 cm³ Motor welcher aber 2 PS mehr Leistung brachte. Das Design ist klar eckige geworden, wobei hier die 'Fernsehlampe' der MZ ES/2 wiederzufinden ist. In der Höhe und Breite ist der Troll 1 im Vergleich zum Berlin gewachsen, so daß mit diesem die Sitzposition des Fahrers deutlich verbessert wurde. 

Als Sonderzubehör gab es den Anhänger Campi (EVP 430 Mark), welcher mit einer Spezial-Doppelgelenk-Kupplung an der Ersatzradbefestigung verbunden werden konnte und eine Windschutzscheibe (EVP 54 Mark). 

Denoch konnte der TR Troll nicht an die Verkaufserfolge des SR Berlin anknüpfen. Hierfür gab es vielseitige Gründe. In Zschopau wurden sehr komfortable und Leistungssstärkere Motorräder der ES- Serie gefertigt und Simson bot günstige Einstiegsangebote. Kleinwagen der Marke Trabant zogen auch eine große Käuferschicht auf sich, so daß 1964 die Motorrollerproduktion eingestellt wurde und (IFA Industrieverwaltung FAhrzeugbau) Lastkraftwagen vom Typ W50 an dieser Stelle produziert wurden.


Motordaten Troll
Arbeitsverfahren 2-Takt
Spuehlverfahren Umkehrspuehlung
Hub 58 mm
Bohrung 56 mm
Zylinder 1, stehend
Hubraum 143 cm3
Verdichtungsraum -
Dauerleistung bei
4000 U/min
ca. 9 PS
Höchstleistung bei
5100 U/min
9,5 PS (7 KW)
Kühlung Luft (Axialdruckgebläse)
Schmierung Mischungs-Schmierung 1:33
Vergaser Bauart Flachschieber
Vergaser Typ BVF 24 KN 1-3
Tupfer Ferntupfer an Hinterhaube
Zündung Bateriezündung
Zündkerze Isolator M 14-240
Vorzünung 4 mm v. OT
Höchstgeschwindigkeit 90 Km/h







Quelle: http://www.iwl-roller.de


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